Konstanz (ahi) - Während den Abrissarbeiten auf dem Herose-Park-Gelände am vergangenen Freitag,
entging der Fahrer des Baggers nur knapp einer ernsthaften Verletzung, wenn nicht gar dem Tod.
Die Stadt beauftragte ihn, er solle die z.Zt. von Obdachlosen bewohnten, kleineren Gebäude um
die Villa herum stark beschädigen, bevor er mit den eigentlichen Abrissarbeiten an der Villa begänne.
Mit dieser Aktion wollte die Stadt Konstanz ihre Haltung gegenüber den Besetzern demonstrieren.
Der einzige Sinn dabei ist deren Vertreibung.
Der Planung nach hätten diese Gebäude erst innerhalb der nächsten 2 Jahre
abgerissen werden müssen.
Ein stark alkoholisierter Bewohner dieser Gebäude wusste sich darauf hin nicht anders zu helfen, und
warf einen faustgroßen Stein mit voller Kraft durch die Rückscheibe des Baggers.
"Der Stein flog direkt an meinem Ohr vorbei, ich hab ihn noch richtig zischen gehört",
kommentierte der Fahrer aufgeregt das Ereignis. Das ihn das Teil locker hätte umbringen können,
ist ihm klar.
Wie kann die Stadt einen Baggerfahrer dazu missbrauchen, Obdachlose aus einem Park zu vertreiben?
Das der Baggerfahrer so zur Zielscheibe für gewaltsame Übergriffe wird, hätte den Verantwortlichen
bewußt sein müssen. Direkt nebenan wird ein Gartenhaus, das sich im Besitz von wohlhabenden Bürgern befindet,
welches dem Plan nach sogar früher hätte weichen müssen, weiterhin stehen gelassen.
Angriff auf Baggerfahrer
Links zum Thema
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